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Die Fundstelle der Totenhütte von Odagsen liegt südwestlich des Ortes auf dem höchsten Punkt einer breiten Lößkuppe. Die eigentliche Ausgrabungsgeschichte beginnt im Jahre 1979 als die Urgeschichtsforscherin U. Werben bei einer Feldbegehung von dem Bauern Wille aus Odagsen von einer Steinkonzentration auf seinem Acker hört. Nach zweijähriger Beobachtungszeit steht fest, das steinzeitliche Gräber im Boden liegen müssen. Am 21.09.1981 beginnen die Grabungen. Schon nach den ersten Grabungen steht fest das eine langgestreckte Grabkammer für viele Verstorbene, also ein sog. Kollektivgrab im Boden liegt. Übrigens das erste dieser Art in der Bundesrepublik! Die Grabungen dauerten von 1981 bis 1984 und geben Aufschluss über das Alter der Grabanlage, über Lebensweise und Bestattungsrituale der Bewohner sowie über das Aussehen der Umwelt vor mehr als 5000 Jahren. |